Drüsiges Springkraut, Neophyt

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Balsamine, Drüsiges Spring-kraut, (Impatiens glandulifera) aus der Familie der Balsaminen. Foto: Ruhrtal 1989

Drüsiges Springkraut, Neophyt

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) aus der Gattung der Balsami-nengewächse, ist ein weiterer auffälliger Pflanzenneubürger im Ruhrtal. 1839 gelangte es als an-spruchslose Gartenpflanze aus dem Himalaja Gebiet nach Europa. Bei uns wurde es zuerst 1915 in Essen gesehen. Seit etwa 1970 ist das Springkraut in großen Beständen in den Ruhrauen ausgebreitet. Die Art ist jedoch nicht auf Standorte in unmittelbarer Umgebung von Gewässern beschränkt. Sie dringt auch in benachbarte Siepen ein. Das Kraut wird bis zu 2 m hoch. Die Blüten, rot, weiß oder hellrosa blühend, haben einen leicht süßlichen Duft und sind nur zwei Tage geöffnet. Auffallend wirken die dichten Bestände, wenn zwischen Juli bis Ende September das Balsaminengewächs in Blüte steht und die attraktiven Blüten immer wieder die Blicke auf sich lenken. Zugegeben, die Pflanze ist konkurrenzstark und verdrängt die heimische Vegetation, so dass ihr Erscheinen bei Natur- und Landschaftsschützern Sorge auslöst. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass das Drüsige Springkraut in großen Mengen Nektar abgibt und deshalb von den verschiedensten Insekten wie Bienen, Wespen und Hummeln emsig besucht wird. Seine Verbreitung erfolgt über Samen, die bis zu 7 m aus der Frucht herausgeschleudert werden und schwimmfähig sind, so dass sie über Fließgewässer weit verstreut werden.


Balsamine, Drüsiges Springkraut, (Impatiens glandulifera). Auch Großes Springkraut genannt. Die Namensgebung hängt mit der Fruchtkapsel zusammen, sie springt bei Be-rührung auf. Das Balsaminen-gewächs stammt aus dem Hi-malaja. Das Kraut hat glasig durchscheinende Stängel. Die Pflanze wird bis zu 2 m hoch. Heimat: Himalaja und Ostin-dien. Einwanderung: Um 1839

Die Balsamine hat hängende rote, hin und wieder rosafar-bene Blüten, die einen süßen Duft ausströmen und nur etwa 2 Tage blühen.