Isenburg (Hattingen)

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Hoch über der Hattinger Ruhrschleife steht die Ruine der Isenburg. Urkundlich erwähnt wurde die Isenburg erstmals 1200; mit ihrem Bau wurde vermutlich 1193 begonnen.

Der Erzbischof Adolf von Köln und sein Bruder Graf Arnold von Altena waren die Erbauer, als Burggraf wurde Arnolds Sohn Everhard eingesetzt.

Everhard kommt 1209 auf einem Kreuzzug ums Leben, ebenso sein Vater. Friedrich, der zweite Sohn des Grafen von Altena, tritt das Erbe des Vaters an und wird 1217 von dem neuen Kölner Erzbischof Engelbert von Berg mit der Isenburg belehnt. Graf Friedrich lebt fortan auf der Isenburg und nennt sich Graf von Isenberg.

Entgegen den Erwartungen des Erzbischofs findet er in dem Grafen keinen Verbündeten.

1225 überfallen Ritter des Grafen den Erzbischof, der dabei zu Tode kommt. Über Graf Friedrich wird die Reichsacht verhängt. Heinrich von Molenark, der Nachfolger Engelberts, lässt noch lässt noch im Jahr die Isenburg zerstören.

Ein Jahr später, 1226, wird Friedrich am Severinstor zu Köln auf dem Rad hingerichtet.


Weblinks:

Verein zur Erhaltung der Isenburg e. V.

hattingen-pur

Die Isenburg bei Hattingen/Ruhr