Knöterich, Neophyt
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Als Gartenpflanze aber auch als Futterpflanze für Freiwild gelangte 1825 der Japanische Knöterich (Reynoutria japonica) von Ostasien nach Europa. 1844 wurde er am Ruhrufer bei Witten zum ersten Mal gesehen.
Ab 1970/80 tritt der Japanische Knöterich auch im Ruhrtal immer stärker auf. Abschnittsweise säumt die bis zu 2 m hohe Staude in dichten Beständen den Fluss.
In den letzten Jahren ist aufgefallen, dass die Vermehrung des Staudenknöterichs fast invasionsartig und weltweit zunimmt. Deshalb gilt Gegenwärtig: Er ist eine als Unkraut unerwünschte Pflanze, weil die dichten, hochwüchsigen Bestände eine Katastrophe für die natürliche Vegetation bedeuten. Besonders das dichte Blätterdach entzieht anderen Pflanzen das Licht.

