La Fünte

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- La Fünte -

Gracht 209, 45472 Mülheim an der Ruhr Tel.: 0208-6969064

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Von der Straße nicht einsehbar, schließen sich mehrere Gebäude an. So das alte Brauhaus und der ehemalige Festsaal Über eine romantische Brücke erreicht man das Obergeschoss

Die FÜNTE zeigt regelmäßig Kunstausstellungen namhafter Künstler, wie z.B. von Jorge Lazaro aus Kuba, Jenny Canales aus Chile oder auch von NRW-Künstlern ... z. B. [www.kunst4tel.de] .

Kurz-CHRONIK 10 v. Chr. ca. - als Moers / Duisburg das Gebiet ASCIBURGIUM genannt wurde und starke Garnison der Römer gewesen ist. entdeckten Spähtrupps der dort ansässigen römischen Legion eine Quelle hier. Diese wurde zum wichtigen Sammel- und Lagerplatz der Soldaten. die immer wieder dafür sorgen mussten. dass die Reichsgrenzen nicht von germanischen Partisanentrupps bedrängt wurden.

9 v. Chr. ca. sollen Truppen des römischen Feldherrn Varus hier gelagert haben. Sie legten ein Nachschublager an diesem Ort an. In diesem Zeitraum soll die erste festere Behausung hier entstanden sein. Sie nannten den Ort einfach FONTIS.

Hier führte eine stark frequentierte Heerstraße vorbei. die in den Hellweg übergeht. Im Deutsch/Spanischen Krieg (Innerhalb des Dreißigjährigen Krieges-1618-1648) lagerten hier spanische Truppen. Teils versprengt auch aus den Niederlanden - auf dem Weg nach Paderborn. Sie nannten den Ort LA FUENTE - aus dem später in der Mundart FÜNTE geworden ist. Der FÜNTERWEG war der Weg zur Quelle oder Calle de la Fuente.

Später wurde dieses Haus Postkutschen-Station. Die Anlage vergrößerte sich durch notwendige Anbauten. die heute noch zu sehen sind.

1774 machte Johann Wolfgang von Goethe einen kurzen Zwischenstopp mit der Postkutsche in dem historischen Gasthaus.

Auch der Posträuber Ronald Biggs besuchte das Haus im September 1963 - wurde allerdings an dem Tage von . niemandem erkannt. Erst zwei Tage später registrierte der Wirt Otto Bruns den Besuch durch ein Zeitungsfoto.

Zwei Weltkriege überstand das Haus mehr oder weniger unbeschadet. Nur gegen einen Linienbus in jüngerer Zeit konnte es sich nicht schützen.

Trotz des Verlaufs der Zeit und der industriellen Veränderungen dieser Gegend - eines ist geblieben: der Name des ehemaligen Gasthauses: FONTE. das inzwischen ein anerkanntes Kulturzentrum mit zahlreichen Musik Events - Ausstellungen und Literaturlesungen ist. Es beherbergt auch den NRW-Autorenclub SCHWARZE LETTERN. --ZawoArt 09:13, 12. Sep. 2010 (UTC)