Pflanzenneubürger verwandeln das Tal in ein Meer aus Blüten

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Nach dem die Bergwerke zu neuen Kohlenlagerstätten ziehen mussten und später auch die Stahlindustrie das Ruhrtal verließ, veränderten sich ganz allmählich das Tal mit seiner Umgebung wieder zu Gunsten von Flora und Fauna. Insgesamt betrachtet besserte sich der ökologische Wert der Tallandschaft. Hieran beteiligt waren vielfach Pflanzenneubürger aus fremden Florengebieten. Manche von ihnen können nicht übersehen werden, besonders während ihrer Blütezeit. Denn sie treten in Massen auf und verwandeln das Ruhrtal in ein Meer aus Blüten. Die Pflanzen aus den fremden Gebieten kamen über die verschiedensten Wege, manche als Zierpflanze, andere als Gemüse- und Futterpflanze. Einige Kräuter wurden wegen ihrer heilkräftigen Inhaltsstoffe eingeführt, sie fanden zuerst in Kräutergärten der Klöster ihren Platz.

Stendelwurz

Herkulesstaude, Neophyt

Erzengelwurz

Drüsiges Springkraut, Neophyt

Topinambur, Neophyt

Goldrute, Neophyt

Knöterich, Neophyt

Aster, Neophyt

Zusammenfassung


Liter: Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen, 2003. HAEUPLER, H. JA GEL,
A. SCHUMACHER,W. Hrsg: LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN
NORDRHEIN-WESTFALEN.
Liter: Die Flora Westfalens, Münster 1955. RUNGE, F.
Liter: Mitteilungen der Landesanstalt für Ökologie Landschaftsentwicklung und Forstplanung Nordrhein-Westfalen, kurz "LÖLF". Heute  Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten/Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen, verschiedene Ausgaben und  Jahrgänge, kurz:"LÖBF/LAFAO".