Raumordnung
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Raumordnung – vom Ruhrland zum Ruhrgebiet
Gegen Anfang des 19. Jahrhunderts war das Ruhrland der Raum, der sich in seiner Längsausdehnung vom Ruhrmündungsgebiet etwa 100 km flussaufwärts erstreckte. In der Breite befand sich sein Grenzverlauf auf den Ruhrhöhen und im Quellgebiet der Zuflüsse. Abschnittsweise auch da wo die Wasserscheiden das Ruhreinzugsgebiet markieren (Bild 1). Heute nennen wir das ehemalige Ruhrland Ruhrzone und die ist wiederum nur ein Teil des aktuellen Ruhrgebietes. Die Ausdehnung des Ruhrgebietes bestand Ende des 20. Jahrhunderts aus 5 Zonen: Ruhrzone, Hellwegzone, Emscherzone, Vestischezone und Lippezone. Dieser eindrucksvolle Raum umfasst 4432 km², mit 5,4 Millionen Einwohnern (2004). Die Ausdehnung des Ruhrgebietes, (auch als Niederrheinisch-Westfälisches Industriegebiet bezeichnet), ist eine Folge des immer weiter ausgreifenden Kohlebergbaus. Sie reicht in der Ostwesterstreckung von Unna bis zum westlichen Niederrhein und in der Südnord Richtung von der Ruhr bis zur Lippe.

